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„Sie als individuelle Person stehen im Mittelpunkt“

Univ.-Prof. Dr. med. univ. Wolfgang Petritsch
Facharzt für Innere Medizin und Additivfacharzt für Gastroenterologie und Hepatologie

,,Beratung kann schützen, Erfahrung nützen''

Univ.-Prof. Dr. med. univ. Wolfgang Petritsch
Facharzt für Innere Medizin und Additivfacharzt für Gastroenterologie und Hepatologie

„Ihre Gesundheit hat oberste Priorität“

Univ.-Prof. Dr. med. univ. Wolfgang Petritsch
Facharzt für Innere Medizin und Additivfacharzt für Gastroenterologie und Hepatologie

„Mein Ziel ist Ihr Wohlbefinden“

Univ.-Prof. Dr. med. univ. Wolfgang Petritsch
Facharzt für Innere Medizin und Additivfacharzt für Gastroenterologie und Hepatologie

„Die richtige Vorsorge ist entscheidend“

Univ.-Prof. Dr. med. univ. Wolfgang Petritsch
Facharzt für Innere Medizin und Additivfacharzt für Gastroenterologie und Hepatologie

„Achten Sie auf sich – mit der richtigen Vorsorge“

Univ.-Prof. Dr. med. univ. Wolfgang Petritsch
Facharzt für Innere Medizin und Additivfacharzt für Gastroenterologie und Hepatologie

Persönliche Beratung & Kompetente Hilfe

Meine Patienten können darauf vertrauen, nach dem aktuellsten medizinischen Stand zu Diagnose- und Therapiemöglichkeiten auf dem Gebiet der Gastroenterologie und Endoskopie beraten und betreut zu werden. Meine Tätigkeit auf der Universität erlaubt es mir, gängigen Behandlungsmethoden immer einen Schritt voraus zu sein.

Ich sehe meine Patienten als individuelle Menschen. Deshalb ist es mir ein besonderes Anliegen, Behandlungsmöglichkeiten im Sinne einer „Personalized Medicine“ zu praktizieren.

Gastroenterologie

Die Gastroenterologie ist ein Spezialgebiet der Inneren Medizin. Sie befasst sich einerseits mit der Diagnosestellung von Erkrankungen des Verdauungstraktes mittels Endoskopie, andererseits mit deren Behandlungsmöglichkeiten.

Hepatologie

Die Hepatologie ist ebenfalls ein Fachbereich der Inneren Medizin. Sie umfasst die Diagnose und Therapie von Erkrankungen der Leber.

Zur Person

Univ.-Prof. Dr. med. univ. Wolfgang Petritsch ist Facharzt für Innere Medizin und Additivfacharzt für Gastroenterologie und Hepatologie. 1996 eröffnete er seine eigene Ordination. Er ist außerdem stellvertretender Leiter der klinischen Abteilung für Gastroenterologie und Hepatologie an der Universitätsklinik für Innere Medizin Graz.

Ausbildung

1979 Promotion zum Dr. med. univ. an der Karl-Franzens-Universität Graz

1985 Gründung und Leitung der Ambulanz für chron. entzündliche Darmerkrankungen (Colitis ulcerosa, Mb. Crohn)

1986 Approbation zum Facharzt für Innere Medizin

1990 Verleihung der Lehrbefugnis als Universitätsdozent für Innere Medizin

1992 Auslandsaufenthalt am Southwestern Medical Center in Dalls, University of Texas

1994 Additivfacharzt für Gastroenterologie und Hepatologie

1996 Verleihung des Berufstitels „a.o. Univ. Prof.“

1996 gerichtlich beeideter und zertifizierter Sachverständiger für Gastroenterologie und Hepatologie

Mitgliedschaften

Österreichische Gesellschaft für Gastroenterologie und Hepatologie (ÖGGH)

American Gastroenterology Association (AGA)

Mitglied zahlreicher nationaler und internationaler Konsensuskonferenzen über Diagnose und Therapie von Colitis ulcerosa und Mb. Crohn

Funktionen

Aktuelle Position: Stv. Leiter der Klinischen Abteilung für Gastroenterologie und Hepatologie an der Medizinischen Universitätsklinik Graz

Initiator der Arbeitsgruppe für chronisch entzündliche Darmerkrankungen innerhalb der ÖGGH und Arbeitsgruppenleiter von 1994-1997

Vorstandsmitglied der ÖGGH

Präsident der ÖGGH von 2012-2014

Wissenschaft

Schwerpunkt: Chronisch entzündliche Darmerkrankungen (Colitis ulcerosa, Mb. Crohn)

77 wissenschaftliche Publikationen im PubMed (PubMed ist die wichtigste Datenbank für peer-reviewte wissenschaftliche Artikel)

275 Vorträge im In- und Ausland

(Stand: 09/2015)

Leistungsübersicht

Egal, ob Sie wegen einer Vorsorgeuntersuchung zu mir kommen, oder eine Zweitmeinung bei einer bereits bekannten Diagnose oder bei unklarem Krankheitsbild benötigen, dank meiner langjährigen Tätigkeit als Facharzt für Innere Medizin und Spezialist in Sachen Gastroenterologie, Endoskopie und Hepatologie können Sie auf meine Expertise und Erfahrung vertrauen.

Hier finden Sie alle Leistungen und Behandlungen, die ich in meiner Ordination und darüber hinaus anbiete:

Anmeldung

Alle Termine meiner Ordination sowie Anmeldung zur Untersuchung in der Privatklinik Graz-Ragnitz bzw. der Privatklinik der Kreuzschwestern werden von meiner Ordination aus organisiert.

Hier können Sie sich von Montag bis Freitag zwischen 08:00 und 16:00 Uhr für einen Termin in meiner privaten Ordination oder für einen Untersuchungstermin zur Endoskopie in den Privatkliniken anmelden.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Ihre Fragen

Hier beantworte ich die am häufigsten gestellten Fragen zu Gastroskopie, Koloskopie, Vorsorgeuntersuchungen, Krankheitsbehandlungen und vieles mehr.

Meine Eltern haben Darmkrebs, was bedeutet das für mich?

Das Lebensrisiko bei einem Kolonkarzinom (Dickdarmkrebs) liegt bei einer Lebenserwartung von 75 Jahren bei ca. 5%. Sollte einer der Eltern an einem kolorektalen Karzinom erkrankt sein, so erhöht sich das Risiko auf 10-15%.

Wann ist eine vorsorgliche Darmspiegelung (Koloskopie) sinnvoll?

Generell steigt ab dem 50. Lebensjahr die Wahrscheinlichkeit, dass sich Polypen im Darm entwickeln. Deshalb empfehlen die meisten wissenschaftlichen Gesellschaften, regelmäßige Vorsorge-Koloskopien ab diesem Alter durchzuführen.

Sollte in Ihrer Familie (Eltern, Geschwister) ein Fall von Darmkrebs vor dem 50. Lebensjahr aufgetreten sein, so sollte die Vorsorge-Koloskopie 5 Jahre vor dem jeweiligen Auftreten stattfinden d.h. wenn z.B. Ihre Mutter mit 40 Jahren am Darmkrebs erkrankt ist, sollte Ihre erste Vorsorge-Koloskopie mit 35 Jahren erfolgen.

Sollten Sie z.B. im Rahmen einer Gesunden-Untersuchung positiv auf nicht sichtbares Blut im Stuhl getestet worden sein, empfiehlt es sich ebenfalls, eine Vorsorge-Koloskopie zur Abklärung durchzuführen.

Im Rahmen einer Gesunden-Untersuchung wurde bei mir nicht sichtbares Blut (occultes Blut) im Stuhl festgestellt. Was soll ich tun?

In diesem Fall ist eine Koloskopie zur Abklärung der Ursache auf jeden Fall erforderlich.

Ist eine vorsorgliche Magenspiegelung (Gastroskopie) sinnvoll?

Bei völliger Beschwerdefreiheit wird eine Gastroskopie nicht empfohlen.

Sollten Sie an regelmäßigen Refluxbeschwerden wie Sodbrennen leiden, wird zumindest eine einmalige Magenspiegelung – eine sogenannte Indexgastroskopie – empfohlen, um Frühveränderungen für einen Speiseröhrenkrebs rechtzeitig erkennen zu können.

Ist ein Elternteil an einem Magenkrebs erkrankt, so sollte zumindest ein Helicobacter Status erhoben werden.

Habe ich die Möglichkeit, vor der Untersuchung/Spiegelung mit dem Arzt zu sprechen?

Sie haben nicht nur die Möglichkeit, sondern es ist die Pflicht des Arztes, im Vorfeld ein Aufklärungsgespräch zu führen.

Bei Routine-Koloskopien im Rahmen des stationären Aufenthaltes geschieht dies am Vortag der Untersuchung. Wir laden Sie gerne im Vorfeld zu einem Aufklärungsgespräch in unsere Ordination ein (hier fallen zusätzliche Kosten an).

Soll/muss ich Unterlagen zur Vorbesprechung mitbringen?

Sollten Vorbefunde vorhanden sein, so bringen Sie diese bitte zu unserem Gespräch mit, am besten als Kopie.

Wie lange muss ich auf einen Untersuchungstermin warten?

Dies hängt sowohl von der Art der Untersuchung als auch der Verfügbarkeit von Untersuchungsterminen ab. Damit wir garantiert einen für Sie passenden Untersuchungstermin vereinbaren können, bitten wir Sie, uns ca. 2 Monate vor dem gewünschten Termin zu kontaktieren.

Wie muss ich mich auf die Gastroskopie/Koloskopie vorbereiten? Was darf ich essen?

Vor der Gastroskopie (Magenspiegelung) müssen Sie 12 Stunden nüchtern sein. Ein Schluck klares Wasser bis 30 Minuten vor dem Eingriff ist erlaubt.

Bei der Koloskopie sollten schlecht verdauliche Nahrungsmittel, insbesondere Körner, Müsli und Früchte mit kleinen Kernen, 5 Tage vorher gemieden werden. Am Tag der stationären Aufnahme bzw. Entleerung sollte nur mehr ein leichtes Frühstück und zu Mittag eine Suppe mit kleiner Einlage konsumiert werden.

Patienten, die zu Verstopfung neigen, die Schwierigkeiten haben, größere Flüssigkeitsmengen zu trinken, oder bei denen zuletzt die Entleerung als mangelhaft beschrieben wurde, sollten bereits am Abend vor der Aufnahme ein Abführmittel einnehmen (z.B. 3 Tabletten Dulcolax).

Muss ich wirklich so viel „grausliches Zeug“ trinken?

Eine optimale Entleerung ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine erfolgreiche und komplikationslose Untersuchung. Idealerweise ist das Stuhlwasser am Ende der Entleerung klar (Kamillentee-farbig) und ohne Partikel bzw. Stuhlreste. Die Entleerung mit nur 2 kleinen Fläschchen Abführmittel und Tee ist meist nicht ausreichend.

Sind endoskopische Untersuchungen schmerzhaft?

Die Gastroskopie (Magenspiegelung) ist im engeren Sinn nicht schmerzhaft.

Beim Einführen des Magenschlauches in den Rachen verspüren manche Patienten einen extrem unangenehmen Würgereiz. Oft drückt auch die eingeblasene Luft im Magen. Aus diesen Gründen empfehle ich meist, auch die Gastroskopie in kurzer Sedierung durchzuführen.

Die Koloskopie (Darmspiegelung) kann – abhängig von Voroperationen im Bauch, Länge des Darmes, Verziehungen des Darmes durch Narbenzüge (z.B. nach einer Divertikulitis), Körpergröße und Gewicht – unter Umständen schmerzhaft sein, deshalb empfehle ich generell eine Sedierung.

Ist die Sedierung gefährlich?

Bei richtiger Anwendung – das heißt in richtiger Dosis und patientenadaptiert – ist eine Sedierung sehr sicher. Sie wird mit unterschiedlichen Mittel, meistens mit Midazolam und/oder Propofol, durchgeführt. Darüber hinaus erfolgt eine kontinuierliche Überwachung der Sauerstoffsättigung, der Herzfrequenz und des Blutdruckes um etwaige Veränderungen sofort zu erkennen.

Wann kann ich eine Gastroskopie/Koloskopie auch ambulant durchführen?

Eine alleinige Gastroskopie (Magenspiegelung) wird praktisch immer ambulant durchgeführt.

Bei der Koloskopie (Darmspiegelung) empfehle ich generell die stationäre Durchführung, da so auch gleichzeitig eventuelle Polypen entfernt werden können.

Die Aufnahme erfolgt in der Regel am frühen Nachmittag zur Entleerung. Die Untersuchung wird dann am nächsten Morgen bzw. frühen Vormittag durchgeführt. Sollte der Wunsch nach einer ambulanten Koloskopie bestehen, muss der Patient in meiner Ordination bekannt sein – d.h. der Patient war in der Ordination zu einer Vorbesprechung oder er hat schon öfters eine Koloskopie durchführen lassen – und es dürfen keine Risikofaktoren vorliegen, wie z.B. schwerere Begleiterkrankungen, Alter über 70 Jahre, Einnahme von Medikamenten zur Blutverdünnung etc.

Kann die Magen- und Darmuntersuchung in einem Untersuchungsgang erfolgen?

Ja, beide Untersuchungen können mit einem Termin durchgeführt werden.

Ich möchte die Untersuchung verschlafen bzw. nichts spüren. Ist die Sedierung gefährlich?

Die Verabreichung einer sogenannten Sedoanalgesie („Spritze“) ist heute Routine, nur in Ausnahmefällen werden Untersuchungen ohne Sedoanalgesie praktiziert. Die Sedierung wird mit unterschiedlichen Mitteln durchgeführt, meistens mit Midazolam und/oder Propofol.

Bei richtiger Anwendung – das heißt in richtiger Dosis und patientenadaptiert – ist eine Sedierung sehr sicher. Darüber hinaus erfolgt eine kontinuierliche Überwachung der Sauerstoffsättigung, der Herzfrequenz und des Blutdruckes um etwaige Veränderungen sofort zu erkennen.

Wann darf ich nach der Gastroskopie wieder etwas essen?

Sobald Sie wieder munter sind und beim Schlucken alles spüren, dürfen Sie auch wieder etwas essen. Dies ist in der Regel nach ca. 45 – 60 Minuten der Fall.

Wann darf ich nach der Koloskopie wieder etwas essen bzw. Sport betreiben?

Dies hängt davon ab, ob und welche Eingriffe im Rahmen der Koloskopie durchgeführt wurden. Sollte nur eine Koloskopie ohne Polypen-Entfernung erfolgt sein, oder maximal Proben entnommen worden sein, dürfen Sie sobald Sie wieder wach sind und normal schlucken können etwas essen. Am nächsten Tag können Sie dann auch wieder Ihren gewohnten Tätigkeiten inklusive Sport nachgehen.

Wenn größere oder sehr flache Polypen entfernt worden sind, oder wenn eine erhöhte Komplikationsgefahr besteht, müssen Sie meist bis zum späten Nachmittag nüchtern bleiben, wobei das Trinken von klaren Flüssigkeiten meist erlaubt ist. Die Wiederaufnahme von körperlich schweren Tätigkeiten, inklusive Sport, ist individuell und je nach Eingriff, meist aber nach 3-tägiger Schonung, wieder erlaubt.

Was muss ich nach einer Polypenabtragung (Polypektomie) beachten?

Als mögliche Komplikation kann es trotz größter Vorsicht bis zu 2 Wochen nach einer Polypektomie zu einer Blutung aus der Abtragungsstelle kommen. Sollten Sie eine starke Blutung aus dem After bemerken, ist umgehend das nächste Krankenhaus aufzusuchen und Ihr Arzt zu informieren.

In Graz ist sowohl im LKH-Universitätsklinikum als auch im LKH West immer ein Spezialist vor Ort, wo im Rahmen einer neuerlichen Endoskopie versucht wird, die Blutung meist durch einen Klipp zu verschließen. Besondere Vorsicht ist bei Patienten geboten, die unter blutverdünnenden Medikamenten wie z.B. Thrombo ASS, Plavix, Sintrom, Xarelto etc. stehen, bzw. wenn die Blutverdünnung zu früh wieder aufgenommen wurde.

Noch seltener kann es nach der Abtragung von meist sehr flachen Polypen auch erst nach mehreren Stunden zu einem Durchbruch der Darmwand (Perforation) an der Abtragungsstelle kommen. Dies äußert sich in sehr starken, nach der Koloskopie noch nicht vorhandenen, Bauchschmerzen. Der Bauch ist dann meist sehr hart, gespannt und gebläht. In diesem Fall müssen Sie umgehend das nächste Krankenhaus mit einer chirurgischen Abteilung aufsuchen, da dann meist eine Operation notwendig ist.

Wie bekomme ich nach der Untersuchung Informationen über das Ergebnis?

Nach der Untersuchung wird Ihnen ein Kurzbefund ausgehändigt.

Sollte ein größerer oder gefährlicher Polypen abgetragen worden sein, erfolgt ein mündliches Gespräch im Rahmen der Visite am Nachmittag des Eingriffs.

Den endgültigen Befund erhalten Sie dann mit der Post. Wann der Befund bei Ihnen eintrifft hängt davon ab, ob ein Polyp oder eine Gewebeprobe entnommen wurde oder nicht. In der Regel dauert es zwischen  zwei und sieben Tagen, bis das Ergebnis dieser Untersuchung (Histologie) vorliegt. Im Falle eines besonderen Befundes werde ich Sie für eine eigene Besprechung in meine Ordination bitten.